Bergrennen – Schleizer Dreieck

Am vergangen Wochenden war es wieder einmal an der Zeit ein Bergrennen zu besuchen. Das Wetter sah am Sonntag morgen recht gut aus und daher beschloss ich zum Bergrennen ans Schleizer Dreieck zu fahren. Die Anfahrt verlief ohne Probleme und die Strecke war auch schnell gefunden. Am Schleizer Dreieck angekommen gleich ein Programmheft gekauft und mal durchgeschaut. Dabei musste ich leider feststellen, dass es sich bei diesem Bergrennen nicht um ein typisches Bergrennen handelt, sondern dieses Rennen mehr Rundstreckencharakter hat. Aber egal, so hatte ich wenigstens die Möglichkeit einmal das ein oder andere Auto bei höheren Geschwindigkeiten zu sehen. Als erstes stand ein Rundgang durch das Fahrerlager auf dem Programm. Ist schon immer wieder toll diese Boliden mit den mächtigen Motoren und der Technik zu sehen. Nachdem der Rundgang beendet war, wurde ein Platz gesucht an dem man etwas vom Renngeschehen mitbekommt. Die Trainingsläufe schaute ich mir von einer der vorhandenen Tribühnen aus an. Nach den Trainingsläufen war dann auch schon Mittagspause. Daher wurde nun nochmal ein Rundgang durch das Fahrerlager gemacht und das ein oder andere Auto genauer angeschaut. Da nun immer noch genug Zeit bis zum Start der Wertungsläufe war, wurde ein längerer Fußmarsch zum Startbereich unternommen, um mal zu sehen, wer denn über den Winter gute Arbeit geleistet hat und wo nun extra PS werkeln. Schon beim Fußmarsch zum Start sind einige tolle Autos vorbei gefahren. Am besten war hierbei jedoch ein BMW älteren Baujahres der ca. 100m vor uns angehalten hatte und dann einen kurzen Sprint an uns vorbei machte. Hier konnte man einmal eindrucksvoll sehen und hören was die Faszination an solchen Autos ausmacht. Leistung im Überfluss und ein Motorensound bei dem man Gänsehaut bekommt. Im Startbereich angekommen dauerte es auch nicht lange bis die ersten Fahrer starteten. Das Highlight am Start war für mich persönlich der Lancia Delta Integrale von Norbert Handa. Beim Vorstart konnte man schon einmal erahnen was da gleich losgeht. Es war einfach gigantisch, wie der Lancia vorwärts gegangen ist. Im Vergleich zum Vorjahr glaube ich, wurde da noch einiges am Auto verbessert und ich denke einmal, dass dieses Jahr etwas mehr für ihn drin ist. Andere bekannte Namen wie Norbert Brenner, Reto Meisel, Marcel Steiner, Uwe Lang, um nur einige zu nennen, waren natürlich auch am Start. Norbert Brenner hatte eniges an Glück mit dabei als er seinen schönen V8 Opel nach einem Dreher ins Kiesbett pilotierte. Glücklicherweise ist nichts weiter passiert und er konnte sich noch den Klassensieg in seiner Klasse sichern. Reto Meisel, der mit einem PS schwächeren Auto angereist war, bewies einmal mehr sein fahrerisches Können und pilotierte seinen Mercedes EVO auf Platz 2 hinter Norbert Brenner. Der dritte Platz ging in dieser Klasse an Norbert Handa mit seinem Lancia Delta EVO 3. Die Zeiten waren für den Lancia wirklich gut für diese Strecke, da der Lancia meines Erachtens nach auf verwinkelten Strecken seine Stärken hat und nicht auf Strecken wie in Schleiz. Marcel Steiner war wie meistens im letzten Jahr auch einfach unschlagbar und gewann die Klasse sowie gesamt mit neuem Streckenrekord. Als Fazit möchte ich sagen, tolles Wetter hat mir einen Sonnenbrand beschert, besser wie Regen, aber ein richtiges Bergrennen war es dann meiner Meinung nach doch nicht. Freuen wir also auf das nächste Bergrennen und hoffen, dass dann mehr Turboautos am Start sind.

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